So, … und hier nun der zweite Teil der Präblogära. Nachdem es im Jahr zuvor nach Osten ging, sollte dieses Jahr die westliche Hemisphäre Ziel unserer nächsten Tour sein - Südamerika mit Hauptziel Brasilien… und kleineren Abstechern in die Nachbarschaft.


Hinweis:

Rechtschreibfehler haben Tradition und gehören zum Kulturgut.


Arbeitstitel:

Daumenhoch und Lächeln

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Sonntag, 11. September 2016

22.01.10 Pecém Tag 4 - Fortaleza



Nachdem an den letzten beiden Tagen der eher der sportliche Aspekt verfolgt wurde, sollte heute dem kulturellen gefrönt werden. Nach einem anstrengenden Tag am Pool ließen wir uns von einem Guide am Nachmittag abholen und nach Fortaleza bringen.

die normale Verkehrssituation in Fortaleza



Parken in der falschen Strasse könnte unvorteilhaft ein

Wir begannen die Runde in der Einkaufsstraße, weiter zum Stadtstrand. Unterwegs hielten wir noch an einer Eisdiele, von der der Guide meinte, die müsse man mit ihren  geschätzten 1000 und einer Eissorte besucht haben.

... was für eine Geschmacksinfonie ...

Mittlerweile setzt die Dämmerung ein und der berühmte Nachtmarkt nahm seinen Betrieb auf. Wir tingelten über den Markt von Buden mit allerlei handwerklichen Erzeugnissen, Klamotten, Fressereien und Schaustellern. Ich hatte es am Anfang gar nicht so wahrgenommen, aber wenn wir bei einem diese „Künstler“ etwas verweilten, schob uns unser Guide dezent etwas weiter … hmmm… Warum wohl? Es war finster, Menschengedränge und wir Touris, die man 3 Meilen gegen den Wind riecht (nein! …wir hatten geduscht). 

Strand mit Nachmarkt

nächtliche Aktivitäten





Nachdem wir nun eine ganze Weile herum gestolpert waren, plagt uns doch ein größeres Hüngerchen … und wir wollten landestypisch essen gehen. Also kam da nur ein Rodizio in einer Churrascaria in Frage.

in der Churrascaria

Das Lokal hatte den Charme einer Mensa. Ein großer Raum mit langen Tischreihen. Es gab auch ein Entertainmentprogramm. Leider verstanden wir nichts davon, aber wir waren schließlich zum Essen hier.  
 
Natürlich durfte auch der Caipirinha nicht fehlen. Der Barkeeper war hier mit seinem Wägelchen „on Tour“ und mixte die Cocktails direkt am Tisch. Der verwendetet Cachaça der Hausmarke hatte es echt in sich. Nach nur zwei Caipis waren wir voll im Eimer. An die Rückfahrt konnte ich mich nur noch lückenhaft erinnern. Aber der Fahrer wollte uns unbedingt zum Freitag noch das Nachtleben in seinem Dorf Pecém zeigen. 

Aber dafür waren wir irgendwie nicht mehr zu haben.

In der Nacht bekam ich die Wirkung des Caipi´s vollends zu spüren, so dass ich mir nochmal alles durch den Kopf gehen ließ während ich die Kloschüssel umarmte…

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